Preise und Saisonzeiten definieren

Diese Buttons sind für die Preise und Saisonzeiten relevant:



Die oben umkreisten Buttens finden Sie in den Überschriften der unten beschriebenen Fenstern wieder.
Sie sehen das Zusammenspiel der einzelnen Blöcke:



Auf den ersten Blick wirkt das etwas unübersichtlich. Es ist auch nicht notwendig, dass Sie sofort alles verstehten. 
Im folgenden Text wird alles Schritt für Schritt beschrieben. 


So definieren Sie Ihre Saisonzeiten und Preise:

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Pflegen Sie zunächst die Wohnungseigenschaften ein. Vergeben Sie unter Kategorie/Typ dem Objekt eine Preisgruppe. Versuchen Sie dabei möglichst viele Objekte in wenigen Preisgruppen zusammenzufassen. Bei den meisten Kunden haben fast alle Ferienwohnungen unterschiedliche Preise, dennoch sollte man mit dem Objekt-Typ arbeiten um Preise festzulegen. In diesem Beispiel lautet die Preisgruppe "OG". Welche Buchstaben/Abkürzungen Sie dabei wählen, bleibt Ihnen überlassen. Die Preisgruppe bleibt über alle Saisonzeiten hinweg das ganze Jahr bestehen. Die saisonalen Preisunterschiede innerhalb dieser Preisgruppe werden später an anderer Position mit den Saisonzeiten A bis F definiert. Der "Kurort" bzw. dessen Abkürzung ist einzutragen, wenn Sie Gästekarten ausgeben und diese in der Gastrechnung berechnet werden sollen. In diesem Beispiel lautet der Kurort "TI".   Kurort = in welcher abgabepflichtigen Gemeinde befindet sich das Objekt? Sofern Sie Preise (z.B. Aufschlag Buchungspauschale usw.) abhängig vom Eigentümer definieren möchten, tragen Sie hier die vom Fewo-Line vergebene Eigentümernummer ein. Diese entnehmen Sie aus der Eigentümerverwaltung.

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Hier defieneieren Sie die Saisonzeiten. Verwenden zunächst die Saisonzeitengruppe 1 im aktuellen Jahr (also 2018) Die Zeiten gelten immer pro Kalenderjahr (also vom 01.JAN bis zum 31.DEZ). Dies hat den Vorteil, dass Sie die Eingaben einfach mit einer Taste in das Folgejahr kopieren können. Es wird immer nur der Anfang eines Zeitraumes definiert. Dierser gilt dann einfach bis zum Anfang des nächsten Zeitraums. Sie werden merken, dass der Assistent Falscheingaben direkt bei der Eingabe korrigiert und mit Ihnen im Dialog steht. Verwenden Sie A als teuerste Zeit und die folgenden Buschatenen für die günstigeren Zeiten. Die Unterscheidung A1 und A2 kennen Sie vielleicht aus verschiedenen Portalen. Diese dient zur definition von Prieserhöhungen innderhalb der Saisonzeit A. Sobald Sie das aktuelle Kalenderjahr 2018 fertig haben, klicken Sie oben rechts auf den Pfeil und verschieben damit die Ansicht auf 2019. Klicken Sie hier auf "vom Jahr 2018 kopieren". Danach nehmen Sie ggF. Anpassungen (Ostern, usw.) vor. Wiederholen Sie diesen Vorgang auch für das Jahr 2020. Die Eingabe Ihrer eigenen Saisonzeiten ist damit abgeschlossen. Wenn Sie weitere Saisonzeiten z.B. für die Gebühren von Gästekarten oder für einen anderen Eigentümer benötigen, verschieben Sie die Ansicht wieder auf 2018 und wechseln Sie zur Saisonzeitengruppe 2. Wiederholen Sie den Vorgang wie bei Ihren eigenen Saisonzeiten. Aktuell stehen 5 Saisonzeitengruppen mit je 22 Saisonabstufungen zur Verfügung. In der Regen werden nur die Saisonteiten A (=Hauptsaison) bis D (=Nebensaison) benötigt.

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Wahrscheinlich wird diese Art der Preisdefinition neu für Sie sein. Die Preisdefinition liest sich wie eine sprachliche Anweisung in Zeilen von links nach rechts. Notieren Sie sich doch einfach mal was Sie definieren wollen, also wann soll die Leistung berechnet werden. Bringen dann Ihre Definition auf die richtige Reihenfolge. Einige der vielen Anwendungsmöglichkeiten: Kurzbucheraufschalg, Lastminute (also gilt nur wenn die Lücke nicht weggegangen ist), Frühbuchernachlass, Personenpreise gestaffelt, Endreinigung oder Wäschepackete in der Übernachtungskosten verstecken (wegen der Abmahner), Endreinigung und andere Fixkosten auf die erste Übernachtung legen. Aktionen wie 7 für 6 auch saisonabhängig. Bei einem bestimmten Eigentümer ist im Winter ab dem dritten Kind ist das Frühstück frei. Oder Kinder unter 3 Jahren zahlen für den Hochstul 5 EUR und bei Kindern zwichen 4 und 5 Jahren kostet der Hochstul 6,- aber nur im Sommer und nur in einem bestimmten Haus. Gästekarten in unterschiedlichen Kurgebieten mit verschiedenen Saisonzeitenwechseln und altersabhängigen Preisstaffeln. Das alles machen Sie nur mit dieser einen Maske.

Schauen Sie zunächst in das oben im Bild gezeigte Beispiel. Hier lautet die Anweisung:

Die Leistung mit dem Namen "Übernachtung" hat einen Preis von 86 EUR und ist nicht optional. Die Leistung wird berechnet wenn der Typ des Objektes OG entspricht und gilt pro Nacht. Sie wird auf des Fibukonto mit halber MwSt gebucht und ist gültig im Zeitraum A1 laut Saisonzeitengruppe 1.   Sonstige Einschränkungen gibt es keine.

So definieren Sie jetzt nacheinander die Übernachtungspreise für die Preisgruppe OG für alle von Ihnen genutzten Saisonzeiten (z.B. A1 bis D1).


Ebenso legen Sie die Gästekarten an:

Die Leistung mit dem Namen "Gästekarte" hat einen Preis von 3,10 EUR und ist nicht optional. Die Leistung wird berechnet wenn der Kurort des Objektes TI entspricht und gilt pro Nacht und kurabgabepflichtiger Person. Sie wird auf des Fibukonto Transit Gästekarten gebucht. Sie ist gültig im Zeitraum A1 laut Saisonzeitengruppe 2. Einschränkung: Das Alter der Person muß mindestens 18 sein.

Sie tragen im Feld "Bereich min" die Zahl 18 ein und wählen im Klappmenü die Einschränkung "alter der Person". Für die Preisberechnung werden die Altersangaben aus den Gastdaten verwendet. Das ungefähre Geburtsjahr reicht aus. Im Beispiel ungefähr 1974 = Erwachsener und ungefähr 2004 = Kind Der Unterschied zwischen den Fällen "pro Nacht und Person" und "pro Nacht und kurabgabepflichtiger Person": Bei der kurabgabepflichtigen Person wird die Ermäßigung berücksichtigt. Sie sehen oben im Beispiel beim Gast rechts neben dem Geburtstag die Spalte "erm.". Wenn hier z.B. eine Ermäßigung von 20% eingetragen wird, werden die Kosten für diese Person nur mit 0,8 gerechntet.


So definieren Sie einen Nachlas "7 für 6" (also 7 Tage wohnen 6 Tage zahlen):

Die Leistung mit dem Namen "Nachlass 7 für 6" hat einen Preis von -86 EUR und ist nicht optional. Die Leistung wird berechnet wenn der Typ des Objektes OG entspricht und gilt pro Nacht (d.h. es wird in jeder Nacht geprüft ob das Kriterium Aufentshaltstag = 7 erfüllt ist) Sie wird auf des Fibukonto mit halber MwSt gebucht. Sie ist gültig im Zeitraum A1 laut Saisonzeitengruppe 1. Einschränkung: Diese Leistung gilt nur am siebten Tag des Aufenthaltes.

Sie wählen unter Einschreänkung "Tag des Aufenthaltes" und schreiben in die Bereiche min und max jeweils 7 rein. Ebenso gehen Sie vor für den Nachlass 14 für 12.


So definieren Sie eine offen ausgewiesene Endreinigung die in allen Objekten den gleichen Preis hat und nicht saisonabhängig ist:

Die Leistung mit dem Namen "Endreinigung" hat einen Preis von 50 EUR und ist nicht optional. Die Leistung wird immer berechnet und gilt pro Buchung. Sie wird auf des Fibukonto mit voller MwSt gebucht und ist immer gültig. Sonstige Einschränkungen gibt es keine.


So definieren Sie eine Endreinigung oder ein Wäschepacket welches im Übernachtungspreis versteckt ist:

Die Leistung mit dem Namen "Übernachtung;Endreinigung" hat einen Preis von 50 EUR und ist nicht optional. Die Leistung immer berechnet und gilt pro Buchung wobei sie in den Übernachtungspreis eingerechnet wird. Sie wird auf des Fibukonto mit halber MwSt gebucht. Sie ist immer gültig. Sonstige Einschränkungen gibt es keine.

Sie wählen pro "Buchung >ÜP" Der Preis der Endreinigung wird jetzt auf alle Nächte gleichmäßig verteilt. Um krumme Kommarbeträge zu vermeiden, werden voreingestellt Beträge über 40 EUR auf ganze EUR gerundet. Diesen Betrag können Sie ändern unter Konfiguration Parameter "PRRND" Es empfiehlt sich aber nicht den Parameter auf unter 40 EUR zu setzen, weil sonst irgendwann auch die kleinen Beträge für die Gästekarten gerundet werden. In diesem Beispiel ist auch der Name der Leistung wichtig: "Übernachtung;Endreinigung". Der öffentliche Name der Leistung geht nur bis zu Semikolon, danach beginnt nur eine geheime Information, damit Sie wissen wofür der Preis wirklich verwendet wird. Der Gast und ggF. der externe Preisrechner sieht also nur den Leistungsnamen "Übernachtung". Durch den identischen Leistungsnamen ("Übernachtung") verschmelzen die Einzelpositionen zu einer Leistung und zusammen als eine Position ausgewiesen. Ebenso gehen Sie vor wenn Sie ein Wäschepacket im Übernachtungspreis verstecken wollen. Leistungsname "Übernachtung;Wäschepacket". dieses gilt dann aber pro "Person >ÜP". Der Rest ist gleich.


Der Grundpreis der Wohnung gilt für die Belegung mit zwei Personen. Jede weitere Person zahlt einen Aufpreis.

Die Leistung mit dem Namen "weitere Personen" hat einen Preis von 10 EUR und ist nicht optional. Die Leistung wird berechnet wenn der Typ des Objektes OG entspricht und gilt pro Nacht und weiterer Person. Sie wird auf des Fibukonto mit halber MwSt gebucht und ist immer gültig. Einschränkung: Die Zahl der Personen ist größer gleich drei.

Wählen Sie bei Einschränkung "Zahl der Personen" und schreiben Sie bei "Bereich min" eine 3 rein. Jede weitere Person wird nun mit 10 EUR berechnet. Die Personen, die nicht in den festgelegten Bereich fallen, werden abgezogen. In diesem Beispiel gilt die Leistung ab 3 Personen, deshalb werden von den Personenzahl die ersten beiden Personen abgezogen. Wählen Sie higegen "pro Nacht und Person" werden die ersten beiden Personen nicht abgezogen. Ergebnis: 3 Personen zu 10,-



So definieren Sie im voraus eine geplante Preiserhöhung:

Beispiel: Sie erfahren im Jahr 2014, dass in Ihrer Gemeinde zum Jahreswechsel der Preis der Gästekarte erhöht wird. In der Saison steigt der Preis von 3,10 auf 3,20 und der Nebensaisonpreis steigt von 1,55 auf 1,60. In der Fewo-Line Software definieren Sie das so:

1) Legen Sie zunächst die neuen Preise als zusätzliche Leistung für eine andere Saisonzeit an. Im Bild markiert ist der alte und der neue Preis mit der abweichenden Saisonzeit.



Sie sehen, die alten Preise gelten in der Saison a1 bzw. b1. Die neuen Preise gelten in der Saison a2 bzw b2.

Jetzt müssen Sie der Software noch sagen, wann die Saisonzeiten a2 und b2 beginnen sollen. Klicken Sie auf den Menüpunkt Saisonzeiten:



Wählen Sie die Saisonzeitengruppe aus, die Sie zuvor für die Gästekarten verwendet haben. Die Gruppe finden Sie bei den Preisen in der Spalte "laut". In diesem Beispiel wird die Gruppe 5 genutzt. Lassen Sie die Zeiten im Jahr 2014 so wie sie sind. Die Preise gelten ja noch. Klicken Sie auf 2015 und tauschen Sie A1 gegen A2 und B1 gegen B2. Das geht unten über das Klappmenü und den grünen Pfeil. * Fertig * Nun werden die Gästekarten korrekt berechnet. Auch Gäste, die über den Jahreswechsel kommen, erhalten eine korrekte Abrechnung.


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